[TOPIC UNIQUE] /!\ Spécial mondial 2006 /!\

Discussion dans 'Football' créé par aminounou, 16 Mai 2006.

  1. oisis73

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    Argentinien mit 0:0 zum Gruppensieg


    Beim 0:0 gegen die Niederlande hat sich Titelkandidat Argentinien im 'Duell der Reservisten' mit gelegentlichen Kostproben seiner Klasse begnügt.

    Nach zwei Gala-Auftritten mit insgesamt acht Toren reichte dem zweimaligen Champion in Frankfurt das Remis, um den Vorrundensieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Dabei ließen die Südamerikaner im Spiel gegen die in der Gruppe C ebenfalls schon vorher für das Achtelfinale qualifizierten 'Oranjes' nur ein paar Mal ihr Können aufblitzen und im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen. Wirklichen Aufschluss über das Leistungsvermögen beider Teams lieferte der Klassiker vor 48 000 Zuschauern nicht.

    In der ersten K.o.-Runde treffen die Argentinier in Leipzig auf Mexiko. Bei einem Sieg könnte im Viertelfinale in Berlin die deutsche Mannschaft als Gegner warten. Als Gruppen-Zweiter müssen die Niederländer zum Achtelfinale in Nürnberg gegen Portugal antreten.

    'Wir haben mit Platz eins unser Ziel erreicht. Wir wollen bei dieser WM immer ganz vorne sein', sagte Argentiniens Roberto Ayala. 'Wir haben nicht den Fußball gespielt, den wir wollten. Es war ein schwieriges Spiel, weil wir so nicht oft zusammenspielen', erklärte sein Teamkollege Carlos Tevez den Leistungsabfall nach der Pause. 'Es war ein schweres Spiel, aber wir haben es gut gemacht', betonte HSV- Profi Rafael van der Vaart, der seinen ersten Turnier-Einsatz über 90 Minuten positiv bewertete: 'Schließlich habe ich seit zwei Monaten nicht gespielt.' Auch Ruud van Nistelrooy war mit dem Remis zufrieden: 'Ein Punkte war das Maximale, das wir schaffen konnten.'

    Aus Furcht vor möglichen Sperren und zur Schonung der Stars hatten beide Trainer auf jeweils fünf Stammkräfte verzichtet, doch dadurch verlor das Top-Spiel der Gruppe kaum etwas von seinem sportlichen Reiz. Mit einer 45-minütigen Demonstration der Stärke unterstrich vor allem Argentinien, dass bei der bisher besten Mannschaft im Turnier auch der 'zweite Anzug' passt. Fußball-'Wunderkind' Lionel Messi bei seinem ersten WM-Einsatz von Anfang an und Tevez vertraten den 1. Sturm mit Hernan Crespo und Javier Saviola aber absolut gleichwertig.

    Grund zur Freude hatten nach der Punkteteilung der niederländische Kronprinz Willem-Alexander und seine in Argentinien geborene Ehefrau Maxima als Tribünengäste. Bondscoach Marco van Basten ließ bis auf den Hamburger Khalid Boulahrouz alle mit einer gelben Karte vorbelasteten Spieler auf der Bank. Die 'Elftal' besaß in der 17. Minute die erste Chance des Spiels. Nach einem Ballverlust von Roberto Ayala hatte Dirk Kuyt freie Bahn zum Tor und scheiterte aus spitzem Winkel an Roberto Abbondanzieri.

    Danach übernahmen die Argentinier unter der Regie von Juan Roman Riquelme das Kommando. In der 28. Minute lenkte Boulahrouz einen Freistoß des Spielmachers in höchster Bedrängnis an den Pfosten. Nur 60 Sekunden später hätte Edwin van der Sar, der in in seinem 112. Länderspiel den 'Oranje'-Rekord von Frank de Boer einstellte, abermals keine Chance gehabt. Doch der 22-Meter-Kracher von Maxi Rodriguez flog um Zentimeter am Torwinkel vorbei.

    Auch in den zweiten 45 Minuten war die 'Albiceleste' in dem Stadion, in dem sie vor Jahresfrist im Finale des Confederations Cups von Brasilien mit 1:4 gedemütigt worden war, Herr im Hause, ließ aber nun den Zug zum Tor vermissen. Im Angriff der Niederländer blieb van Nistelrooy wirkungsvoll und wurde durch den jungen Ryan Babel abgelöst. In der 73. Minute verhinderte van der Sar mit einer tollen Parade gegen Tevez die drohende Niederlage, ehe van Bastens Elf in den letzten Spielminuten noch einmal Dampf machte.
     
  2. oisis73

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    Ivorer mit 3:2-Sieg gegen Serbien-Montenegro


    Mit einer Energieleistung hat Neuling Elfenbeinküste den ersten WM-Sieg geschafft und einen versöhnlichen Abschied von der Fußball-WM gefeiert. Nach 0:2-Rückstand gewannen die Westafrikaner in München gegen Serbien-Montenegro doch noch hoch verdient mit 3:2 (1:2).

    Serbien-Montenegro, das nach der Gelb-Roten Karte für Albert Nadj kurz vor der Pause fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl spielte, verabschiedete sich sang- und klanglos von der Fußball-Landkarte und blieb ohne Punkt bei der WM. Nach der Abspaltung Montenegros wird das Team nicht mehr unter altem Namen antreten.

    'Wir wollten heute zeigen, was wir in den anderen Spielen nicht gezeigt haben. Aber die Elfenbeinküste ist stark. Sie hätte mit mehr Glück auch Zweiter in der Gruppe werden können', meinte Serbiens Ilija Petkovic nach seinem letzten Spiel als Nationaltrainer. 'Trotz dieser WM bin ich stolz auf mein Team.'

    Schon nach 20 Minuten hatte die Ivorer im bedeutungslosen Duell der Verlierer in der Gruppe C ohne ihren gelb-gesperrten Torjäger Didier Drogba nach Toren durch Nikola Zigic (10. Minute) und Sasa Ilic (20.) mit 0:2 zurückgelegen. Aruna Dindane schaffte per Handelfmeter (37.) und per Kopf (67.) bei Dauerregen im Alleingang den Ausgleich. Boneventura Kalou (86.) belohnte mit dem zweiten verwandelten Handelfmeter die Angriffsmühen seines Teams. In der Nachspielzeit sah Cyril Domoraud noch Gelb-Rot, der Freude der 'Elephants' tat dies keinen Abbruch mehr.

    'Bis zum 0:2 waren wir sehr schwach. Aber dann haben wir toll reagiert und hatten die drei Tore verdient. Wir machen noch zu viele Fehler', sagte Trainer Henri Michel, der zum letzten Mal die Elfenbeinküste betreute. 'Sechs Gegentore in drei Spielen sind zu viel. Das muss die Mannschaft in Zukunft abstellen um wirklich ein großes Team zu werden', gab er ihr mit auf dem Weg.

    Pech hatte der Schalker Mladen Krstajic in seinem voraussichtlich letzten Länderspiel. Der Abwehrspieler brach sich den linken Arm und muss voraussichtlich operiert werden. Für ihn kam nach 16 Minuten Nadj, der eine halbe Stunde später vom Platz flog.

    Petkovic und Michel, die beide zum letzten Mal ihre Mannschaften betreuten, hatten ihre Formationen stark verändert. Der Spielverlauf war lange Zeit kurios. Die Afrikaner dominierten, vergaben aber wie bei ihren Niederlagen gegen Argentinien und die Niederlande zu viele Chancen. Allein Dindane vom RC Lens scheiterte in der ersten Halbzeit drei Mal freistehend an Torhüter Dragoslav Jevric.

    Serbien-Montenegro profitierte bei seinen Treffern durch den 2,02 Meter langen Zigic und Ilic von krassen Abwehrfehlern des WM- Neulings. Auch die Serben zeigten sich hilfsbereit: Unbedrängt ging Milan Dudic im Strafraum mit der Hand zum Ball. Den Elfmeter verwandelte Dindane (37.) im zweiten Anlauf. Nach der Pause spielte nur noch die Elfenbeinküste. Nach zahlreichen Chancen schaffte erneut Dindane (67.) per Kopf den Ausgleich. Als Dudic erneut im Strafraum Hand spielte, traf Kalou vom Elfmeterpunkt sicher.
     
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    Mexiko trotz Niederlage gegen Portugal weiter

    Mit der süßesten Niederlage ihrer Geschichte sind Mexikos Fußballer zum vierten Mal nacheinander ins Achtelfinale einer WM eingezogen. Das Team von Trainer Ricardo La Volpe verlor in Gelsenkirchen ihr letztes Vorrundenspiel gegen Gruppensieger Portugal mit 1:2 (1:2).

    Weil aber die Angolaner in Leipzig gegen den Iran nicht über ein 1:1 hinauskamen, reichte dieses Resultat für die Mexikaner zum Weiterkommen gegen Argentinien in Leipzig. Mit dem dritten Sieg legten die Portugiesen vor den Augen von Fußball-Legende Eusebio den besten WM- Start seit 40 Jahren hin. Sie bestreiten ihr Achtelfinale in Nürnberg gegen die Niederlande.

    Maniche (6. Minute) und Simao mit einem Handelfmeter (24.) brachten die nur mit einer B-Elf angetretenen Portugiesen vor 52 000 Zuschauern in Führung. Francisco Fonseca traf für die Mexikaner (29.), bei denen Omar Bravo mit einem verschossenen Foulelfmeter die Chance zum Ausgleich vergab (57.) und Luis Perez die Gelb-Rote Karte sah (61.), weil er einen weiteren Elfmeter schinden wollte. Die seit 17 Partien ungeschlagenen Portugiesen bescherten ihrem Trainer Luiz Felipe Scolari gleich zwei Jubiläen: Der 30. Länderspielsieg mit Portugal war zugleich der zehnte WM-Sieg in Serie für den brasilianischen Weltmeister-Coach von 2002, der damit unerreicht ist.

    Bei den mexikanischen Spielern wollte sich nach dem Schlusspfiff keine rechte Erleichterung einstellen. 'Es tut weh, sich trotz einer Niederlage zu qualifizieren. Wir machen zu wenig Tore', schimpfte Kapitän Rafael Marquez, dem der Achtelfinal-Gegner völlig egal war: 'Wir müssen beide schlagen, wenn wir dabei bleiben wollen.' Das sieht auch Portugals Coach Scolari so: 'Wir können es uns leider nicht aussuchen', sagte er und lobte sein ausgeglichen besetztes Team: 'Besser konnte es gar nicht gehen. Ich bin unheimlich stolz.'

    Beim 'Hallenfußball' unter dem geschlossenen Dach des Schalker Stadions bekamen die Fans auch vom zweiten Anzug der Portugiesen tollen Angriffsfußball zu sehen. Scolari schonte alle fünf Gelbsünder, um eine Sperre für das Achtelfinale zu vermeiden. Von den sieben WM-Spielern, die 2004 mit dem FC Porto das Champions-League-Finale in Gelsenkirchen gewonnen hatten, standen nur Ricardo Carvalho und Maniche in der Startelf.

    Mexikos Trainer La Volpe verzichtete in Gerardo Torrado lediglich auf einen verwarnten Spieler, ließ nach dem 0:0 gegen Angola aber auch die enttäuschenden Zinha und Guillermo Franco draußen. Franco-Ersatz Fonseca erwies sich als Glücksgriff. Mit einem Flachschuss setzte er das erste Achtungszeichen (2.). Doch Portugals Edelreservisten waren um eine passende Antwort nicht verlegen: Nach schöner Vorarbeit von Simao vollendete Maniche.

    Die Führung gab den ballsicheren Portugiesen Sicherheit, obwohl Bravo bei einer akrobatischen Einlage vor dem Tor von Joao Ricardo nur um Zentimeter den Ausgleich verpasste (8.). Kapitän Rafael Marquez verschuldete mit einem Handspiel im Strafraum dann den Elfmeter. Doch die Moral der Mexikaner war ungebrochen. Bravo scheiterte zunächst noch an Ricardo und der Latte (29.). Den anschließenden Eckball köpfte Fonseca aber unerreichbar ins lange Eck. Es war sein 20. Länderspieltor und der erste Gegentreffer für die Portugiesen im Turnier.

    Angesichts des Zwischenstandes in Leipzig war für Mexiko alles im 'Grünen Bereich', doch damit wollte sich La Volpe nicht zufrieden geben. Er setzte alles auf eine Karte, und fast wäre sein Mut belohnt worden. Doch beim von Miguel an Perez verschuldeten Foulelfmeter verlor Bravo die Nerven und drosch den Ball über die Latte.
     
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    Vorrunden-Aus für Angola - 1:1 gegen Iran

    Trotz ihres ersten Tores der WM-Geschichte beim 1:1 (0:0) gegen Iran im letzten Gruppenspiel, haben die 'Schwarzen Antilopen' aus Angola den Einzug ins Achtelfinale verpasst.

    Die Afrikaner konnten damit nicht von der gleichzeitigen Niederlage Mexikos gegen Portugal profitieren. Flavio brachte den WM- Neuling vor 38 000 Zuschauern in Leipzig zwar in Führung (60. Minute), doch Sohrab Bakhtiarizadeh glich noch aus (76.). Angola hätte einen Sieg mit drei Toren Differenz benötigt, um die große Sensation bei der Fußball-Weltmeisterschaft zu schaffen.

    'Beide Mannschaften waren nicht intelligent genug', resümierte Angolas Trainer Luis Oliveira Goncalves, der trotz der kleinen Achtelfinal-Chance zunächst nur einen Stürmer aufbot. 'Wir waren es nicht, weil wir die Führung nicht verteidigen konnten, der Iran nicht, weil er im Spielaufbau nicht mehr gemacht hat.' Obwohl Angola ebenso wie der Iran ohne Sieg die Heimreise antreten muss, könne seine Mannschaft erhobenen Hauptes von der WM-Bühne abtreten.

    Sein Gegenüber Branko Ivankovic trauerte vor allem den vergebenen Chancen nach. 'Wir hätten den Sieg verdient gehabt', sagte er. Nach dem insgesamt schwachen Spiel gab der Kroate auch das Ende seines Engagements im Iran bekannt: 'Nach fünf Jahren sucht man sich eine neue Herausforderung. Es ist Zeit zu gehen.' Sein Vertrag läuft ohnehin aus und wäre von Verbandsseite wohl nicht verlängert worden.

    Bei drückenden 34 Grad versuchten die Außenseiter aus Angola ihr Glück vor allem mit langen Bällen, ein Kombinationsspiel im Mittelfeld fand nicht statt. Bis auf harmlose Fernschüsse und einige Eckbälle brachten die 'Antilopen' zunächst nichts zu Stande.

    Anders der Iran, der angesichts des vorzeitigen Scheiterns der selbst ernannten 'besten iranischen Mannschaft aller Zeiten' um einen versöhnlichen Turnier-Ausklang bemüht war. Allein in der ersten Hälfte boten sich drei erstklassige Möglichkeiten: Zunächst spielte Vahid Hashemian von Hannover 96 Ferydoon Zandi frei, der aus zehn Metern an Torhüter Joao Ricardo scheiterte (14.). Dann brachte Ali Daei einen Kopfball nicht im Tor unter (24.). Bei einem Kopfball von Hashemian konnte Mendonca gerade noch auf der Linie retten (27.). 'Das ist Fußball: Manchmal trifft man halt nicht', meinte Ivankovic.

    Angolas Figueiredo, der in seinem mäßigen Team noch der Beste war, eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Warnschuss, der das Ziel nur knapp verfehlte (46.). Nach einem Treffer für die Minimalisten, die zuvor gegen Portugal (0:1) und Mexiko (0:0) torlos geblieben waren, sah es dennoch nicht aus. Völlig überraschend durften die Angolaner dann aber doch ihre Tor-Premiere feiern. Nach einer Flanke von Zé Kalanga setze Flavio einen Kopfball platziert ins lange Eck. 'Auf diesen großartigen Moment habe ich lange hingearbeitet', sagte er nach dem Spiel. 'Ich war der glücklichste Mann in der Kabine.'

    Während Angola nun mehr wagte und durch einen Schuss von Mendonca (63.) sowie einen Kopfball des eingewechselten Love (69.) weitere Möglichkeiten hatte, leisteten sich die frustrierten Iraner sogar noch einen internen Eklat: Javad Kazemian verweigerte in der 67. Minute die Einwechslung. Auf dem Feld kamen sie aber doch noch zu einem Erfolgserlebnis: Nach einem Eckball köpfte Bakhtiarizadeh zum Ausgleich ein - Torwart Ricardo gab dabei eine unglückliche Figur ab.
     
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    Appiah sorgt für Ghanas Achtelfinaleinzug

    Ghana hat für die erste Sensation dieser WM gesorgt und sich überraschend für das Achtelfinale qualifiziert.

    Die "Black Stars" bezwangen die USA 2:1 (2:1) und zogen als erste afrikanische Mannschaft 2006 sowie als fünftes Land vom Schwarzen Kontinent überhaupt in die K.o.-Runde ein. Für die Amerikaner bedeutete die Niederlage das fünfte Erstrundenaus seit 1934.

    Haminu Dramani (22.) und Stephen Appiah (45.+2, Foulelfmeter) sorgten mit ihren Toren dafür, dass Ghana die Nachfolge von Marokko (1986), Kamerun (1990), Nigeria (1994 und 1998) und Senegal (2002) antreten durfte.

    Clint Dempsey (43.) hatte mit dem 100. Tor der WM 2006 zwischenzeitlich für die USA ausgeglichen.

    Ghana musste den Erfolg jedoch teuer bezahlen: Schlüsselspieler Michael Essien wird nach seiner zweiten Gelben Karte im Achtelfinale gegen den Sieger der Brasilien-Gruppe F fehlen. "Wir nehmen es mit jedem Gegner auf", verkündete der Star des FC Chelsea trotzig.

    41.000 Zuschauer im Nürnberger Frankenstadion sahen zunächst eine niveauarme Partie ohne Höhepunkte. Beide Teams agierten äußerst nervös, Abspielfehler waren keine Seltenheit.

    Mit zunehmender Dauer übernahm Ghana, das erneut ohne Sammy Kuffour spielte und die beiden gelbgesperrten Torschützen Asamoah Gyan und Sulley Muntari ersetzen musste, das Kommando.
    Zur Führung der Afrikaner leisteten die USA aber gütige Mithilfe: Ausgerechnet Kapitän Claudio Reyna verlor den Ball 30 Meter vor dem eigenen Gehäuse an Dramani, der alleine auf Torhüter Kasey Keller zustürmte - und ohne Mühe vollendete.

    Zu allem Überfluss verletzte sich Reyna bei dieser Aktion, so dass der ehemalige Bundesliga-Profi nach 40 Minuten ausgewechselt werden musste.

    Für die USA, die ohne die rotgesperrten Eddie Pope und Pablo Mastroeni antrat, war der Rückstand dennoch ein Weckruf.

    Sie legten ihre Zurückhaltung ab und kamen bei ihrer ersten guten Chance zum Ausgleich. DaMarcus Beasley passte von links nach innen, wo Dempsey per Direktabnahme vollstreckte.
    Zum Entsetzen der Amerikaner entschied Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem harmlosen Einsatz von Oguchi Onyewu gegen Razak Pimpong auf Strafstoß. Kapitän Appiah verwandelte sicher zum 2:1.

    Die zweite Halbzeit begannen beide Teams ähnlich zurückhaltend, wie die ersten 45 Minuten. Ghana versuchte seinen Vorsprung zu verwalten, während die USA die wenig sattelfeste Abwehr der Westafrikaner nur selten in Verlegenheit brachte.

    Der Dortmunder Matthew Amoah hätte nach 55. Minuten sogar auf 3:1 erhöhen können, scheiterte aber mit seinem 20-Meter-Schuss an Keller.

    Die größte Ausgleichsmöglichkeit vergab Brian McBride in der 66. Minute, als der einstige Wolfsburger per Kopf am linken Pfosten scheiterte.
     
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    WM-Neuling Ghana in Achtelfinale: 2:1 gegen USA

    Die 'Black Stars' greifen nach den Sternen. Beflügelt vom Daumendrücken eines ganzen Kontinents schafften Ghanas Fußballer durch ein 2:1 (2:1) gegen die USA aus eigener Kraft den Einzug ins WM-Achtelfinale.

    Haminu Draman (23. Minute) und Kapitän Stephen Appiah (45.+2) mit einem Foulelfmeter sorgten vor 41 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion in Nürnberg für den historischen Erfolg des WM-Neulings. Das 100. Tor dieser Weltmeisterschaft durch Clint Dempsey (43.) reichte den USA nicht. Der Viertelfinalist von 2002 muss nach der Vorrunde abreisen.

    'Ich bin stolz auf meine Jungs', ließ der in Ghana geborene UN-Generalsekretär Kofi Annan aus Genf wissen. In der Hauptstadt Accra flatterten überall Flaggen in den Landesfarben rot-gelb-grün und die Fans, die eigens einen halben Tag arbeitsfrei bekommen hatten, feierten ausgelassen auf den Straßen. 'Wir vertreten nicht nur Ghana, sondern einen ganzen Kontinent', sagte der überglückliche Appiah.

    Im Achtelfinale wird Ghana allerdings Mickael Essien fehlen. Der für 38 Millionen Euro von Olympique Lyon zum FC Chelsea gewechselte Superstar sah schon in der sechsten Minute vom wieder souveränen Schiedsrichter Markus Merk aus Otterbach seine zweite Gelbe Karte und ist am 27. Juni in Dortmund im Spiel gegen den Ersten der Brasilien-Gruppe gesperrt. 'Daran will ich jetzt nicht denken', sagte Essien. 'Wir sind total glücklich und bereit auch für Brasilien.'

    Nervös, zögerlich und unsicher starteten beide Teams in die heikle, aber trotzdem faire Partie. Ghanas Trainer Ratomir Dujkovic musste neben Sammy Kuffour in Gyan Asamoah und Sulley Ali Muntari seine beiden bis dato einzigen Torschützen wegen ihrer Gelb-Sperren ersetzen. 'Jetzt haben wir es geschafft', sagte der Serbe.

    'Ich drücke jetzt auch Ghana die Daumen', sagte der nach einer Stunde ausgewechselte Hannoveraner Steve Cherundolo und ärgerte sich über den Strafstoß: 'Der Elfer war der Knackpunkt, aber es war nie und nimmer einer.' Sein Trainer Bruce Arena, der in Pablo Mastroeni und Eddie Pope auf zwei Gesperrte verzichten musste, sah das genauso: 'Wenn man bei jeder Berührung im Strafraum pfeifen würde, gäbe es in jedem Spiel 15 Elfmeter. Es ist sehr hart, damit fertig zu werden.'

    Doch das Abwehrbollwerk der Amerikaner wurde ausgerechnet durch einen fatalen Fehler ihres Kapitäns Claudio Reyna gesprengt. 30 Meter vor dem Tor vertändelte der frühere Bundesligaprofi den Ball an Draman, der dem Gladbacher Kasey Keller im US-Tor mit einem Schlenzer ins lange Eck keine Abwehrchance ließ. Der auch bei seinem dritten WM-Einsatz wieder resolute Merk hatte bei dem Zweikampf kein Foul entdeckt. Reyna allerdings zog sich bei dem Zusammenprall eine Knieverletzung zu und wurde in der 41. Minute humpelnd ausgewechselt.

    Reynas Aus war ein Signal für die Kollegen, die zwei Minuten später den Ausgleich schafften. Derek Boateng hatte den Ball fahrlässig verloren und Beasley die Chance zur Flanke eröffnet, die Dempsey kompromisslos zu seinem 6. Tor im 23. Länderspiel nutzte. Die Freude freilich währte kurz. Als Oguchi Onyewu in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Pimpong umrempelte, konnte Merk nur auf Strafstoß entscheiden, den Appiah sicher verwandelte.

    'Wenn der Schiedsrichter pfeift, denke ich, dass es auch stimmt', sagte Appiah diplomatisch und ließ sich die Freude nicht vermiesen. Nach der Pause durfte auch der Mainzer Otto Addo für Unglücksrabe Boateng auflaufen und den größten Tag für Ghanas Fußball auf dem Rasen miterleben. Den hätte der Dortmunder Metthew Amoah (55.) schon perfekt machen können, aber Keller hielt großartig. Als Ghana allzu leichtfertig verteidigte, hätten Brian McBride per Hechtkopfball an den Pfosten sowie Carlos Bocanegra und Onyewu den Spieß binnen zwei Minuten fast noch umgedreht.
     
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    Italien Sieger im 'Finale Furioso' - Tschechien raus

    Italien hat im nervenaufreibenden Zitterspiel der Gruppe E mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Tschechien kühlen Kopf bewahrt und als Gruppensieger das Achtelfinale der Weltmeisterschaft erreicht.

    Unbeeindruckt vom Wirbel um den Fußball-Skandal in der Heimat, gewann der dreimalige Weltmeister in Hamburg das 'Finale Furioso' gegen den vermeintlichen Geheimfavoriten. Das Aus für die erstmals seit 1990 für eine WM qualifizierten Tschechen besiegelte im Fernduell WM-Debütant Ghana. In der K.o.-Runde treffen die nun seit 21 Spielen unbesiegten 'Azzurri' am 26. Juni in Kaiserslautern auf den Zweiten der Brasilien-Gruppe.

    Trainer Marcello Lippi bewies ein 'goldenes Händchen', denn die beiden eingewechselten Marco Materazzi mit seinem ersten Länderspieltor (26. Minute) und Filippo Inzaghi (87.) sorgten für den am Ende ungefährdeten Sieg der Italiener. Die hätten noch höher gewinnen müssen, zumal Tschechien nach der Gelb-Roten Karte gegen Jan Polak (45.+2) eine Halbzeit lang in Unterzahl spielte. Der überragende Pavel Nedved mühte sich redlich, doch er war gegen seine Kollegen aus der Serie A in seinem wohl letzten Länderspiel meist auf sich allein gestellt.

    Nach dem Schlusspfiff nahm Italiens Torwart Gianluigi Buffon seinen Clubkollegen von Juventus Turin in den Arm und spendete ihm Trost. Buffon selbst erntete ein dickes Lob von Lippi, eine Seltenheit bei dem Trainer: 'Ich spreche nicht über Einzelne, aber Buffon war natürlich schon sehr stark.' Der in seiner Heimat oft mit Kritik bedachte Coach wirkte erleichtert: 'Das war aus vielen Gründen ein wichtiges Ziel', sagte mit Blick auf die aufgedeckten Spiel-Manipulationen in der italienischen Liga.

    Tschechiens Trainer Karel Brückner lehnte es kurz nach der Partie noch ab, über seine und die Zukunft seiner Spieler aus der 'Goldenen Generation' zu sprechen: 'Ich plane jetzt gar nichts. Dafür ist es noch viel zu früh', brummte er. Als Gründe für das unerwartete Ausscheiden nannte er die vielen Ausfälle, darunter Jan Koller, der mit einem Muskelfaserriss zusehen musste: 'Es sprachen viele Faktoren gegen uns und dazu auch noch wir selbst', sagte Brückner. Für Milan Baros war nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen die USA schon das 0:2 gegen Ghana entscheidend: 'Aber wir müssen akzeptieren, dass Italien und Ghana die besseren Mannschaften waren.'

    Die ersatzgeschwächten Tschechen konnten erstmals im Turnier auf den von einer Fersenverletzung genesenen Baros als Sturmspitze zurückgreifen. Im Wissen, dass ihnen nur ein Sieg das Weiterkommen aus eigener Kraft sichern würde, drängten die Tschechen auf ein frühes Tor und zogen ihr gefürchtetes Offensivspiel auf. Doch die Italiener hatten in Buffon einen starken Rückhalt. Er entschärfte Schüsse von Baros (8.) und Nedved (12., 16.). Als auch noch Innenverteidiger Alessandro Nesta verletzt ausgewechselt werden musste (17.), schien das den Tschechen in die Karten zu spielen. Doch es kam anders.

    Kaum war in Nürnberg das 1:0 für Ghana gegen die USA gefallen, schraubte sich der gerade eingewechselte Materazzi bei einer Ecke des diesmal starken Totti am höchsten. Per Kopf erzielte der 1,93 Meter lange Verteidiger von Inter Mailand mit der ersten Chance der Italiener die Führung. Die tschechischen Fans, die bis dahin für ein Heimspiel im Hamburger WM-Stadion gesorgt hatten, wurden merklich ruhiger. Und auch die Kunde vom Ausgleich in Nürnberg sorgte nur kurz für Hoffnung, weil Polak nach seinem zweiten Foul des Feldes verwiesen wurde. Als Ghana dann erneut in Führung ging, setzte niemand mehr einen Pfifferling auf Nedved & Co.

    Die Italiener waren in der zweiten Halbzeit drückend überlegen und hätten durch Totti (53.), Mauro Camoranesi (64.) und Inzaghi (68., 83.) weitere Tore schießen können. Die Tschechen waren am Ende ihrer Kräfte. Baros hatte sich aufgerieben und ging nach einer guten Stunde vom Platz. Lediglich Nedved lehnte sich noch gegen das drohende Aus auf, doch Buffon parierte auch die letzte Möglichkeit seines Clubkollegen (70.). Der für den verletzten Christian Vieri nachnominierte Inzaghi setzte mit seinem 22. Tor im 50. Länderspiel den Schlusspunkt.
     
  8. FoX

    FoX حديدان آل نهيان Membre du personnel

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    JAPON 1 - 4 BRESIL

    Le Brésil a facilement dominé une équipe nippone qui avait pourtant ouvert la marque lors de la dernière journée du Groupe F dans le stade de la Coupe du Monde de la FIFA de Dortmund (1-4) ce 22 juin. La Selecao termine première de son groupe et rencontrera le Ghana en huitièmes de finale. Le Japon rentre à la maison.

    Si le Japon a démontré la fébrilité défensive du Brésil en ouvrant le score d'un joli tir de Keiji Tamada (34'), les champions du monde en titre ont fait ensuite parler la poudre grâce à un doublé de Ronaldo (46' et 81'), retrouvé et qui égale le nombre de buts inscrits par un joueur dans l'histoire de la Coupe du Monde de la FIFA (14).

    Enfin une frappe surpuissante du spécialiste, Juninho Pernambucano (53') et un autre de Gilberto (59') ont parachevé le succès brésilien. Le Brésil termine premier du Groupe F avec 9 points et jouera contre le Ghana le lundi 26 juin à Dortmund. L'Australie termine deuxième avec 4 points et affrontera l'Italie le 27 juin à Kaiserslautern. Le Japon et la Croatie sont éliminés.

    [:Z] [:Z] [:Z]
     
  9. oisis73

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    L'Italie jouera la finale de la Coupe du monde. Une victoire acquise après prolongation face à l'Allemagne grâce à Grosso et Del Piero (2-0). Douze ans après leur dernière finale perdue face au Brésil, les Transalpins tenteront de reconquérir un trophée qui les fuit depuis 1982.

    ALLEMAGNE - ITALIE 0-2 (a.p)
    Buts: Grosso (119e), Del Piero (120e)

    Le football est un jeu. Pas une affaire de hasard. Et même si l'Italie a attendu 119 minutes avant de faire plier l'Allemagne et s'est qualifiée pour la finale de la Coupe du monde à quelques encablures des tirs au but, il y a quelque chose de logique dans ce dénouement. Historiquement tout d'abord, puisque la Squadra Azzurra n'a jamais courbé l'échine face à la Nationalmannschaft en compétition officielle. Mais sans revenir au siècle dernier, il suffit de se pencher sur les événements de ce 4 juillet pour être convaincu que l'Italie était au-dessus.

    L'Allemagne s'est montrée généreuse mais, comme on l'avait pressenti face à l'Argentine, est encore un peu tendre pour les cadors du football mondial. Cinquante-deux ans jour pour jour après le Miracle de Berne, Dortmund n'aura pas été le lieu d'un nouvel exploit de son équipe nationale. Mais aura vu l'Italie sortir définitivement du bois. Pour aller chercher une quatrième couronne mondiale du côté de Berlin. Vingt-quatre ans après Madrid.

    Première période : L'Italie inquiète Dortmund

    Mis à part lorsque le Brésil est de la partie, il est impossible de trouver d'affiche plus prestigieuse qu'un Allemagne-Italie. Remake d'une demi-finale de 1970 et d'une finale de 1982, le match démarre sur le rythme décidé par les hommes de Marcello Lippi. Les Italiens jouent vite et vers l'avant. Dès la récupération du ballon, la Squadra Azzurra file vers Lehmann et l'Allemagne peine à répondre. Après le football tout en patience des Argentins, la tactique mise en place par le onze italien pose d'autres problèmes aux hôtes de ce 18e Mondial.

    La première occasion de la partie est logiquement pour l'Italie. Sur une ouverture de Totti, Perrotta part dans le dos du quatuor défensif de la Mannschaft. Mais arrivé dans la surface, il pousse trop loin le ballon. Et Lehmann s'en empare (16e). Avec un milieu de terrain à 50% remanié (Frings, suspendu, et Schweinsteiger remplacés par Kehl et Borowski), les hommes de Jürgen Klinsmann n'ont guère l'occasion de développer du jeu. Et leur seule opportunité intervient sur un contre. Klose trouve Schneider lancé comme une bombe côté droit. L'expérimenté milieu de terrain entre dans les seize mètres et frappe du droit. Au-dessus (35e).

    Pour le reste, l'Italie domine les débats. Et met la pagaille dans la défense allemande sur les coups de pied arrêtés. Deux fois, Andrea Pirlo n'est pas loin de permettre à l'Italie d'ouvrir la marque. Sur le premier, Toni et Materazzi ne parviennent à mettre leur tête sur un ballon pourtant savamment distillé (24e). Ensuite, c'est un ballon joué à ras de terre dans les seize mètres qui offre à Totti une occasion intéressante. Malheureusement pour le Romain, sa frappe est contrée au départ (34e).

    Seconde période : L'Allemagne redresse la barre

    Après la pause, les fans allemands continuent à donner de la voix. La sélection de Klinsmann prend la partie à son compte et Miroslav Klose, au terme d'un slalom spécial, vient buter sur Gigi Buffon (49e). La Nationalmannschaft est mieux mais attend une bonne heure de jeu avant de cadrer sa première frappe de la partie. Sur une passe lumineuse de Bernd Schneider, Lukas Podolski se retourne, et des six mètres, allume Gigi Buffon. Mais le portier de la Juve est toujours impeccable (62e).

    Plus calculatrice, l'Italie n'est plus aussi audacieuse qu'en première période. Et tend à déjouer. Dommage. Comme l'Argentine vendredi qui avait réduit sa cadence en seconde période. Et, comme l'Albiceleste, s'en va disputer trente minutes de rab. Et pour cause, mis à part une frappe lointaine de Pirlo captée par Lehmann (78e) et un bon ballon de Totti vers Perrotta, qui est devancé par un kamikaze prénommé Jens (85e), l'Italie ne se fait guère violence.

    Prolongation : Grosso à la Thuram

    Entré en jeu au cours de la seconde période, Gilardino est frais. Et en fait profiter la Squadra Azzurra dès la reprise. Parti à droite, il file dans la surface le long de la ligne de but. Opposé à Ballack, le Milanais s'ouvre un peu l'angle et, des six mètres, frappe. Lehmann est battu. Pas son poteau (91e). Le coup est passé près. Il ne passe pas loin non plus soixante secondes plus tard alors qu'une reprise puissante de Zambrotta vient s'écraser sur la barre (92e). Le Westfalenstadion a eu peur. L'enceinte qui n'a jamais vu l'Allemagne perdre se reprend et n'est pas loin d'exulter sur un centre parfait d'Okondor. Mais Podolski, laissé seul, ne cadre pas sa tête (105e).

    En cette prolongation, Odonkor est partout. Il fait l'essuie-glace sur son côté droit. A l'image du ballon qui va d'un but à l'autre durant trente minutes échevelées. Del Piero (111e) puis Podolski (112e) ne sont pas loin d'endosser la tunique de héros de la patrie. Mais un mauvais choix, pour l'Italien, et Gigi Buffon, pour l'Allemand, les privent de gloire. Finalement, la gloire sera pour Grosso. Sur un service de Pirlo, Grosso, esseulé dans la surface, décoche une frappe brossée du gauche. Un "tir à la Thuram" qui se loge dans le petit filet de Lehmann (0-1, 119e). L'Allemagne a perdu son pari. Et termine avec un deuxième but dans la besace, après un contre rondement mené et conclu par Alessandro Piero (0-2, 120e). L'Italie est en finale. Reste à connaître son adversaire.
     
  10. oisis73

    oisis73 llit3ejjib yettibla

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    Re : [TOPIC UNIQUE] /!\ Spécial mondial 2006 /!\

    PORTUGAL 0 - 1 FRANCE
    5 juillet 2006
    par FIFAworldcup.com


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    La France est le second pays qualifié pour la finale de la Coupe du Monde de la FIFA, Allemagne 2006. Les Français se sont imposés 1-0 face au Portugal lors de la demi-finale disputée le 5 juillet 2006 dans le Stade de la Coupe du Monde de la FIFA de Munich.

    C'est Zinédine Zidane qui a envoyé les siens en finale en inscrivant le seul but du match. Peu après la demi-heure de jeu, Ricardo Carvalho fauche Thierry Henry dans la surface. L'arbitre indique le point de penalty. Et comme en demi-finale de l'UEFA Euro 2000, c'est le numéro 10 des Bleus qui s'en charge. Sa frappe du pied droit est parfaitement placée et trompe Ricardo sur sa droite. (32', 1-0).

    Malgré quelques occasions de part et d'autre, rien d'autre n'allait être marqué et les hommes de Raymond Domenech s'ouvraient le chemin de la grande finale.

    Les Français y affronteront d'autres bleus, ceux de la Squadra Azzurra, sur la pelouse de l'Olympiastadion de Berlin le 9 juillet prochain.

    Zinédine Zidane n'a toujours pas joué le dernier match de sa carrière. En revanche Louis Saha, averti juste après son entrée en jeu et qui était sous la menace d'un carton jaune, ne sera pas de la partie.

    Le Portugal échoue pour la seconde fois en demi-finale de l'épreuve. Il disputera le match pour la troisième place le 8 juillet prochain face à l'Allemagne à Stuttgart.
     

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